Manuela Klasen

Manuela Klasen

Stress? Vom bewussteren Umgang mit unserer Zeit!

von | 1. November 2013 | Impuls-Geschichten

Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben! (Benjamin Franklin) Heute möchte dir ein paar Fragen stellen und damit Impulse geben zum Umgang mit deiner…

Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben! (Benjamin Franklin)

Heute möchte dir ein paar Fragen stellen und damit Impulse geben zum Umgang mit deiner Zeit.

Was bedeutet für dich Zeit?

Für mich ist unsere Lebenszeit unser wertvollstes Gut, denn sie geht unaufhaltsam vorbei.

Hier der Blogartikel als Audio für dich:

Hast du auch oft das Gefühl, die Zeit rast dahin oder empfindest du permanenten Zeitmangel? Fühlst du dich unter Druck oder gestresst, weil du das Gefühl hast, du kannst den täglichen Anforderungen gar nicht gerecht werden? Fehlt dir Zeit, um Dinge zu tun, die einfach nur dem Spaß und der Freude dienen oder das Gefühl zeitlos zu sein und einfach nur im Hier und Jetzt.

Vielleicht bist du aber auch in einer Situation, wo die Zeit still zu stehen scheint oder viel zu langsam vergeht? Dies sind meistens die Situationen, wo wir mit Dingen beschäftigt sind, die uns keine Freude oder gar Unbehagen bereiten.

Wie kannst du deinen Umgang mit deiner Zeit verbessern, sie für dich sinnvoller gestalten und genießen?

„Zeit ist das, was wir daraus machen“

Coaching-Übung:

Im ersten Schritt gilt es heraus zu finden, welches deine Grundgefühle im Bezug auf deine Zeit sind. Im zweiten Schritt, wie du mit deiner Zeit umgehst, worauf deine Gefühle beruhen und wie du sie verändern kannst.

 Zeitdiebe

1.    Schritt: Schreibe deine Gedanken und Gefühle zum Thema Zeit auf.

Beispiele:

  • Ich habe zu wenig Zeit
  • Ich fühle mich dauernd gehetzt
  • Ich langweile mich, weil die Zeit gar nicht vergeht
  • Ich stehe ständig unter Zeitdruck
  • Ich habe Zeit im Überfluss
  • Ich nehme Zeit gar nicht wahr 

 

2.    Schritt: Wie ist dein Tag strukturiert? Was sind deine typischen Zeitkiller? Schreibe sie auf.

Beispiele:

  • Ich habe keine Struktur und tue das, was mir gerade einfällt, dadurch verzettel ich mich oft.
  • Ich arbeite nicht konzentriert und fokussiert und lasse mich schnell von meinen Tagesaufgaben ablenken.
  • Ich packe mir zu viel in den Tag, was ich erledigen will. Das bringt mich unter Druck.
  • Ich kann nicht nein sagen, wenn andere etwas von mir wollen oder erwarten.
  • Ich überfordere mich mit zu vielen Angeboten und Informationen, die ich gar nicht alle verarbeiten kann.
  • Ich gestehe mir nicht genug Zeit für meine Aufgaben zu.
  • Ich gestehe mir nicht genug Pausen zu. Durch ständige Überlastung arbeitet man langsamer und uneffektiver.
  • Ich kann es am besten und es fällt mir schwer Aufgaben zu deligieren oder abzugeben.

 

3.    Schritt: Wenn du nun deine Gedanken und Gefühle in Bezug setzt zu deinen Verhaltensweisen, was fällt dir auf? Was sollte sich verändern und was musst du dafür tun?

Tipps: Wenn es um berufliche Dinge und Arbeitsweisen geht, gibt es bewährte Techniken, die ich noch einmal in Gedächtnis rufen will. Frage dich ob du diese in deinem Alltag schon umsetzt und welche für dich passen.

Impulse:

  • Mache dir einen klaren Plan und setze Prioritäten, was wirklich am dringendsten erledigt werden muss.
  • Bereite dich gut vor und arbeite konzentriert an einer Aufgabe, am besten in einem klaren Rhythmus.
  • Aufgaben, die du gerne aufschiebst, mache direkt.
  • Versuche gut, aber nicht perfekt zu sein, evtl. fängst du sonst nie an oder schließt eine Sache nicht ab.
  • Verbeißt du dich in eine Sache, die gerade einfach nicht funktionieren will, mache etwas anderes oder eine Pause.
  • Trinke regelmäßig, am besten Wasser.

Beispiel für einen Arbeitsrhythmus: 1 Stunde, kurze Pause, noch 1 Stunde, dann eine längere Pause ca. 30 Minuten. Finde heraus, was ein guter Rhythmus für dich ist!

Laut Experten sollte man nicht länger als 1- 1 1/2 Stunden am Stück arbeiten und dann eine längere Pause einlegen, da die Konzentration oft schon nach 20 Minuten nachlässt.

Pause bedeutet, wirklich etwas anderes zu tun, was dich gut abschalten lässt.

Was entspannt dich am schnellsten z.B. an die Luft gehen, eine kurze Plauderei, eine gymnastische Übung?

  • Sage Nein, wenn jemand etwas von dir will bzw. schalte alle Störfaktoren aus z.B.  die Tür zumachen, klare Ansagen an andere Personen, Telefon lautlos, E-Mailpostfach schließen.
  • Oft ist auch ein Zeitkiller, dass wir noch mit emotionalen Dingen beschäftigt sind z.B. einem Streit oder einem anderem Erlebnis, welches uns beschäftigt. Solche Dinge binden Energie, deshalb versuche, sie zu klären, so dass der Kopf und dein Herz wieder frei sind.

Stelle dir vor, wie gut es sich anfühlt, wenn du die für dich wichtigen Dinge erledigt hast.

Gibt es Situationen, in denen dir die Zeit zu langsam vergeht kannst du dich fragen: In welcher Art und Weise kann ich die Situation beeinflussen?

  • Handelt es sich darum, dass du Dinge tust, die dir einfach keinen Spaß machen? Was würdest du lieber tun und wie kommst du dahin?
  • Kannst du etwas gar nicht beeinflussen z.B. Wartezeiten, wie kannst du die Zeit trotzdem für dich nutzen? Du kannst ein gutes Buch lesen, ein Hörbuch hören, ein Gespräch anfangen, dich darin trainieren deine Ziele zu visualisieren oder eine Entspannungsübungen oder ähnliches zu machen?
  • Versuche bei allen Situationen, die du gerade nicht ändern kannst zu überlegen, wie kann ich diese konstruktiv nutzen, statt mich z.B. zu ärgern und dadurch selbst noch zusätzlich in einen schechten Zustand zu bringen?

Fange direkt an zu überlegen, welche Schritte du gleich morgen umsetzen kannst. Ich bin gespannt davon zu lesen.

Im zweiten Artikel findest du weitere Impulse zu typischen Zeitdieben in unserem Umfeld und eigenem Verhalten. Hier geht es weiter

Mit herzlichen Grüßen von Manuela 

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