Manuela Klasen

Manuela Klasen

Interview Rheinhessenblog Teil 2

von | 21. Oktober 2015 | Impuls-Geschichten

Ich habe dich als sehr positiven Menschen kennengelernt. Wie schafft man es so optimistisch und glücklich zu werden? Gute Frage, meine Mutter meinte ich wäre schon mit einem Lächeln auf…

Ich habe dich als sehr positiven Menschen kennengelernt. Wie schafft man es so optimistisch und glücklich zu werden?

Gute Frage, meine Mutter meinte ich wäre schon mit einem Lächeln auf die Welt gekommen.

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Also ich liebe positive Energie um mich herum und ich lache schon immer sehr gern. Deshalb suche ich mir entsprechend Menschen, die ebenfalls gerne lachen und positiv in die Welt schauen, also nicht den Fokus nur auf das Negative gerichtet haben. Das Umfeld ist sehr wichtig, bedeutet jetzt aber nicht, dass es nicht jedem auch mal schlecht geht, man schlechte Laune hat oder auch Trübsal bläst. Das ist einfach menschlich.

Weiterhin suche ich immer nach Vorbildern, die mich inspirieren und von denen ich lernen kann. Ich beschäftige mich viel mit Dingen, die mir Spaß und Freude machen und Begeisterung in mir auslösen wie Musik, tanzen, Kabarett, Kino und natürlich Themen zur Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg. Dort finde ich Menschen, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen.

Dann bin ich immer Berufen nachgegangen, die mich erfüllt haben, habe mir ständig neue Ziele gesetzt und eine Vision entwickelt, was mein Beitrag für die Welt sein kann. So möchte ich Menschen helfen auch glücklicher, erfolgreicher und erfüllter zu sein. Ich liebe es, wenn meine Klienten wieder anfangen zu strahlen im doppelten Wortsinn, innerlich und äußerlich.

Es ist also eine Sache des Fokus. Wenn ich über eine längere Zeit eine positive Grundhaltung einnehme, wird das irgendwann zu einer Gewohnheit und stärkt die Persönlichkeit. So kann man auch mit Tiefschlägen besser umgehen.

Auch ich bin durch viele Prozesse von Schmerz und auch Krankheiten gegangen. Wichtig war dabei mich meinen „Schattenthemen“, den unangenehmen Seiten des Lebens- und Schmerzerfahrungen zu stellen, die jeden Menschen und sein Verhalten prägen. Das sehe ich immer als „Lebensaufgabe“, um seine Persönlichkeit zu entwickeln und aus einer Tiefe heraus glücklich zu werden bzw. sich erfüllt zu fühlen. Ein weiterer Aspekt ist, dass ich immer dankbar war und bin für mein Leben und die Verantwortung dafür übernehme, wie ich es gestalten kann. Dankbarkeit ist eine sehr nährende und stärkende Energie, die auch glücklich macht.

Kristin: Viele Menschen leiden Tag für Tag an einem schwachen Selbstwertgefühl. Hast du einen Tipp?

Oh, da gibt es natürlich tausend Impulse und praktische Übungen mit denen man den Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls unterstützen kann. Daraus können wir eine glatt eine Serie mit Tipps machen, denn es ist ein Prozess… weiterlesen…

Ein paar Dinge finden sich schon in der Antwort oben, wie man es schafft positiv und glücklich zu werden. Alle diese Falktoren, stärken natürlich auch das Selbstwertgefühl. Suche dir Menschen und ein Umfeld das dich fördert und unterstützt, statt ständig kritisiert und dich klein macht. Wenn die Familie das nicht bietet, kann man sich passende Freunde suchen, natürlich ist auch ein Beruf der erfüllt oder wenigstens gern gemacht wird sinnvoll.

Ein anderer Punkt ist, die eigenen Gedanken zu beobachten. Wie denke ich über mich selber und die Welt um mich herum. Welche Gefühle löst das aus. Die Gefühle steuern dann wieder unsere Entscheidungen und Handlungen. Diese sind bei Menschen mit einem schwachen Selbstwertgefühl natürlich oft negativ. Man kann einfach einmal eine Liste machen auf der einen Seite als Spalte die negativen Gedanken, um sich diese bewusst zu machen, da sie ja ständig wie eine Radiostimme in unserem Kopf ablaufen. Dann auf der anderen Seite den Gegenpol aufschreiben.

ListeGedanken

Typische Stress- und Glaubenssätze sind zum Beispiel

Ich traue mir nicht zu eine Rede zu halten – Gegenpol –

Ich traue mir zu eine Rede zu halten oder Ich kann eine Rede halten und fühle mich gut dabei.

Ich werde versagen –     Ich schaffe das

Ich bin einfach nicht gut genug, um erfolgreich zu sein   – Ich bin gut genug, um erfolgreich zu sein

Ich bin nicht liebenswert – Ich bin liebenswert

Ich kann an meiner Situation nichts ändern – Ich kann etwas verändern

Diese Sätze dann ein- oder mehrmals laut aussprechen und auf die Gefühle achten.

Allein, dass man sich mal die Option eines anderen Gedankens sichtbar, also bewusst macht und laut ausspricht, ist der erste Schritt. Dann kann man in weiteren Schritten, den unbewussten Glaubenssätze immer mehr den Nährboden entziehen und den neuen Glaubenssatz stärken. Letztendlich sind die uns blockierenden inneren Gedanken keine Wahrheit sondern nur Konditionierungen und Bewertungen im Gehirn und sie rauben Energie. Die gute Nachricht ist, diese kann man verändern und findet so Stärke und Lösungen, das gibt dann Energie.

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