Manuela Klasen

Manuela Klasen

5 Wege zur Intuition Blog

von | 19. Dezember 2020 | Coaching

Heute möchte ich über eine mächtige und wundervolle Fähigkeit sprechen, die du nutzen kannst, um deine Ziele leichter zu erreichen und mit dir und deinem Leben in Einklang zu sein.…

Heute möchte ich über eine mächtige und wundervolle Fähigkeit sprechen, die du nutzen kannst, um deine Ziele leichter zu erreichen und mit dir und deinem Leben in Einklang zu sein.

Es ist die Fähigkeit, deine Intuition wahrzunehmen und für dich und deine Entscheidungen zu nutzen.

Was genau bedeutet denn Intuition überhaupt?

Unter Intuition verstehen wir in der Regel Gedanken oder Eingaben, welche auf unserem Unterbewusstsein beruhen und ohne Reflexion also Nachdenken, zustande kommen.

Intuition ist eine Eingebung, Erfahrungswissen, das man nicht begründen kann.

Wenn deine Intuition aktiv ist, dann hast du Zugriff auf das unmittelbare, nicht auf Reflexion beruhende Erkennen und Erfassen eines Sachverhalts, einer Situation oder eines komplizierten Vorgangs. Statt einer Bedienungsanleitung, machst du etwas intuitiv. Solche Situationen kennst du vielleicht.

Oder du hast ein intuitives Gefühl, was jetzt gerade das richtige Verhalten wäre oder welche Entscheidung du treffen musst. Du hast intuitive Gedankenblitze, Gefühle oder Ideen, die dir einfach in den Sinn kommen, aber sich in dem Moment nicht rational erklären lassen. Sie sind „einfach da“ ohne dass man deren Entstehung erklären kann.

Intuition ist, wie eine innere Stimme oder ein Gefühl. Sie führt uns, wenn wir darauf hören unbewusst zu einer Entscheidung. Oft können die Befragten hinterher gar nicht genau sagen, warum sie eine Entscheidung so und nicht anders getroffen haben.

Wir können Dinge also spüren, aber nicht unbedingt erklären.

Meiner Meinung nach greifst du in den Momenten auf ein unbewusstes Wissen, um die Dinge wie sie richtig für dich sind zu, man könnte auch sagen deine innere Weisheit führt dich gerade, wenn du dich von deiner Intuition leiten lässt.

Vielleicht hast du auch schonmal gesagt, ich hatte so ein Bauchgefühl. Dein Bauchgefühl kannst du als einen Hinweisgeber sehen, während du eine Sache tust. Die Hinweise erscheinen in Form von „das fühlt sich richtig an“ und „das fühlt sich falsch an“. Es gibt dir Signale, ob du auf dem vertrauten Weg bist bzw. ob du auf dem richtigen Weg bist.

Und jetzt gilt es aufzupassen deine Intuition nicht mit einem alten vertrauten Gedanken- oder Verhaltensmuster zu verwechseln, das ja ebenfalls meistens unbewusst abläuft.

Um das zu unterscheiden, „bin ich in einem vertrautem Muster oder folge ich meiner Intuition“, braucht es wie so oft Klarheit und Selbstbewusstsein. Das wiederum kann man gut unterscheiden, wenn man schon sehr klar in sich ist und sich gut kennt in seinen Gedanken und Reaktionsabläufen.

Vielleicht kennst du das auch aus Situationen, wo du eine Entscheidung fällen sollst, hin und her überlegst und auf einmal hast du ein klares Gefühl und triffst ganz schnell deine Entscheidung? Es kann natürlich auch andersherum laufen, du hörst nicht auf deine Intuition und triffst eine Entscheidung, die du hinterher bereust.

Ich kann wirklich sagen, immer, wenn ich meiner Intuition in Situationen nicht getraut habe oder mein scheinbar rationaler Kopf mich zu einer anderen Entscheidung gebracht hat, lief es nicht unbedingt so gut für mich.

Wie kannst du also deine Intuition oder den Kontakt zu ihr stärken, um sie mehr für deine Wünsch und Ziele, deine Entscheidungen zu nutzen?

Jeder kann seine Intuition schulen, egal wie lange er Entscheidungen bisher auch vollkommen kopfzentriert getätigt hat.

Je mehr wir sie trainieren, desto besser wird unsere Anbindung an unsere Intuition. Zuerst leise und kaum wahrnehmbar, dann jedoch immer stärker.

Tipp 1:

Schule deine Aufmerksamkeit, indem du zum Beispiel immer mal wieder einfach nur bewusst beobachtest, was gerade ist. Dich selbst, deine Umgebung, einfach nur wahrnehmen mit allen Sinnen.

Das geht allerdings besser in der Stille statt in einer reizüberfluteten Umgebung.

In unserer modernen Welt sind wir ständig abgelenkt durch Reize von Außen, so dass es uns oft schwerfällt, nach Innen zu gucken.

Anstatt auf dein Handy zu schauen, spüre mal, wie sich dein Körper gerade anfühlt.

Erlaube dir, deinem inneren Erleben wieder mehr Raum zu geben. Spüre, welche Impulse in dir aufkommen.

Lerne so, dein inneres, intuitives Wissen wieder deutlicher wahrnehmen zu können.

Unser rationaler Verstand hat manchmal die Tendenz, Impulse die kommen direkt wegzudiskutieren. Bemerke diese Tendenz, aber lasse dich nicht auf sie ein.

Tipp 2

Manchen Menschen hilft meditieren dabei, diese fokussierte Aufmerksamkeit zu lernen. Aber auch einen Waldspaziergang zu machen kann dir helfen, achtsamer zu werden.
Über immer mal wieder deine Gedanken loszulassen. Und nein, es geht nicht um die Leere sondern, sondern du bemerkst, dass du deine Gedanken zwar hast, aber den Fokus von ihnen abziehst und so eher zum Beobachter deiner Gedanken wirst, was ein ganz andere Haltung ist, als wenn du die ganze Zeit innerlich mit dir kommunizierst.

In unserer hektischen, rationalen Zeit sind wir die meiste Zeit mit der Aufmerksamkeit in unserem Kopf. Dadurch wird die Verbindung zu unserem Körper und damit zum Fühlen radikal abgeschnitten. Die Gefühle sitzen in unserem Körper.

Tipp 3

Eine sehr einfache Methode, um dich wieder mit deiner Intuition zu verbinden, ist deshalb dein Atem. Nimm dir mehrmals am Tag einige Minuten Zeit, um bewusst zu atmen.

Atme dabei tief in deinen Bauch und spüre, was das mit deinem Körper macht.

Wenn du dich wieder mehr auf dich fokussierst, wirst du spüren, wie sich eine angenehme Ruhe einstellt.

Immer wenn es ruhig in uns ist, ist es leichter, die innere Stimme zu hören.

Tipp 4

Nimm dir eine öfters mal eine halbe Stunde Zeit, um mit deiner Intuition bewusst und intensiver in Kontakt zu treten. Nimm dir zum Beispiel eine konkrete Frage vor. Nutze deinen Verstand, um sie auszuformulieren.

Setze dich dann ruhig hin, nimm einige tiefe Atemzüge und entspanne dich, so gut du kannst. Sei offen aber versuche nichts zu erzwingen.

Aus diesem meditativen, entspannten Zustand heraus frage deine Intuition nach einer Antwort. Lasse die Denkmaschine aus und versuche einfach jeden Impuls wahrzunehmen.

Tipp 5

Übe dich im Wahrnehmen deiner Gefühle und beschreibe sie. Was passiert in dir, wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt, dein Kind morgens trödelt oder der Partner schlecht gelaunt ist oder der Zug einfach nicht kommt? Wo in deinem Körper nimmst du die Gefühle wahr. Wenn dir jemand entgegenkommt, was nimmst du an anderen Personen wahr? Was siehst du in einem Menschen. Erfinde ruhig Geschichten. Oder auch wenn du durch die Stadt läufst, was kannst du mal anderes beobachten als sonst, worauf könntest du mal achten?

Eine andere Möglichkeit: Versuche dich in andere Menschen hineinzuversetzen und ihre Gefühle wahrzunehmen. Du kannst auch deine Wahrnehmung mitteilen und damit überprüfen.

Genauso ist es wichtig einfach viele Erfahrungen zu sammeln auf das dein Unterbewusstsein und die Intuition zurückgreifen können, sowie an deinem Selbstvertrauen zu arbeiten, damit du dir und deinen intuitiven Impulsen vertraust.

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